Ein Fest auch in Berba

Palmsonntag

“Als er in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Aufregung, und man fragte: Wer ist das? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazareth in Galiläa.” Mt 21, 10 -11.

Palmwedel in Sakramentsecke in SchwesternkapelleSicherlich kommt das oft vor, dass die ganze Stadt in Aufregung versetzt wird, ist doch Jerusalem das Symbol der Macht und der Tempel das Symbol wer Herr im Haus ist in Jerusalem.

Es hält sich auch Herodes in der Stadt auf und auch Pilatus, um während der Feiertage jedes Anzeichnen von Aufstand nieder zu machen.

In diesem Jerusalem wagte Jesus das Symbol zu setzten, dass der König auf einem Esel einreitet, nicht mit Pferden die die unterdrückende Macht symbolisieren.

Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist friedfertig, und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers. Jes 62,11; Sach 9,9

Wie muss doch dieses Symbol bei Herodes und auch bei den Römern verstanden worden sein?

Bekamen sie Angst, jemand macht ihnen die Herrschaft streitig? Geriet deshalb die Stadt in Aufregung und die Leute geben Jesus als einen Propheten aus obwohl die Symbole einen König vorhersagten? Hatten auch sie Angst, die Frage zu laut zu stellen und bleiben so in den geschützten Wänden bei einem Propheten aus Nazareth in Galiläa?

Denn im selben Evangelium einige Kapitel davor wird angesagt das der Fürst der Hirte Israels aus Bethlehem im Gebiet von Juda kommen soll. Und im Johannes Evangelium 1,46 da sagte Natanaël zu ihm: “Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen?”

Und hier wird nun Jesus, ein Prophet aus Nazareth in Galiläa, das hier in Jerusalem der Stadt der Gelehrten und dem Sitz des Wissens wenig Überzeugungskraft hat, den Menschen gezeigt. Und die Leute die vor ihm hergingen und rufen.

Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: “Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!” Joh 21,9